Daniel Pietzsch

Fast Genial – Benedict Wells

Ich fühlte mich zu alt für dieses Buch.

Der fast zwanzigjährige Protagonist begibt sich mit zwei Freunden auf einen teils abenteuerlichen Roadtrip quer durch die USA um seinen leiblichen Vater ausfindig zu machen. Abgesehen vielleicht von der Gefühlswelt eines Spenderkindes und dem Experiment mit moralisch fragwürdiger Motivation, um das es geht, waren bei den Lehren dieses Buches nicht wirklich Neues für mich dabei. Und aufgrund des Alters des Protagonisten (und des Autors zu der Zeit) waren die Themen auch nicht mehr so ganz meins.

Was aber auch nicht weiter schlimm war. Denn ich konnte dem Buch trotzdem was abgewinnen. Denn ich war zu der Zeit in der das Buch spielt und geschrieben wurde ähnlich alt wie der Autor und bin damals selber durch Teile der USA gereist. Und so haben mich diese Parallelen und die unzähligen Popkulturreferenzen ein wenig in diese Zeit zurückversetzt. Zudem war es größtenteils gut, echt und spannend geschrieben. Gutes Ende.