Daniel Pietzsch
Portrait of Daniel Pietzsch

Hi. I’m Daniel Pietzsch.

I’m a freelance web developer based in Düsseldorf, Germany. I’m also a passionate film photographer, a husband and father, a musician and metalhead.
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Some music I have been listening to recently:

Got into Chelsea Wolfe. Mainly her “Hiss Spun” album. It’s a bit like the heavy, less electronic, even more melancholic version of Portishead. Also reminds me of the acts that would play Twin Peaks’ Roadhouse. Love it!

Carpenter Brut. Pretty unusual for me since it’s very electronic. But great stuff!

This Dan Swanö Song was on some sampler when I was a teenager. I stumbled across this song again, and have now been listening to the whole “Moontower” album quite a bit. In case you don’t know: Dan Swanö plays all the instruments and does the singing, too. A true one-man-band.

Ghost’s “Meliora” album made a return to my rotation. Songwriting par excellence.


Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen: aber wissen sollten

by Alice Hasters

Book cover of “Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen: aber wissen sollten” by Alice Hasters

Ich dachte ich kann mich halbwegs gut in Menschen reinversetzen, die konstant Rassismus und anderen Diskriminierungen ausgesetzt sind. Aber dieses Buch hat mir vor Augen geführt, wie anstrengend, gefährlich und entmutigend das wirklich ist – und wie es ist wenn man dem sein ganzes Leben lang ausgesetzt ist.

Und das dieses Thema noch immer weit davon entfernt ist zu Ende diskutiert zu sein. Auch wenn viele weiße Menschen das behaupten und die Augen verdrehen, wenn das schon wieder zum Thema gemacht wird. Aber man sollte vielleicht dann einfach mal die Klappe halten und zuhören; weil man das nunmal als weißer in Deutschland einfach schwer nachvollziehen kann.

In dem Buch schreibt Alice Hasters viel von persönlichen Erfahrungen, aber vermittelt auch einiges an Hintergrundwissen zu dem Thema.

Ich habe hauptsächlich das Hörbuch gehört, was dem Ganzen eine noch persönlichere Note gegeben hat.

Absolut empfehlenswert!


Queen & Slim

Directed by Melina Matsoukas

A first date takes a fateful turn when a racist cop stops the two for a minor traffic violation. The cop ends up dead. They flee, and a days-long chase through the US ensues.

This film is very much fitting regarding the current #blacklivesmatter movement. It showcases on a few occasions how black people feel about the police; and how one might react when the police is rather considered an enemy than a friend.

It’s also a film about loneliness, companionship, trust and love.

Thumbs up!


Wrong

Directed by Quentin Dupieux

An absurd film. And pretty funny. Music and sounds are ace. I liked the visuals, too, because the rendition of the used lens(es) looked pretty “classic” to me – and I like “classic”. Apparently the writer/director Quentin Dupieux has some sort of cult status. I didn’t know him until this.



Lost Highway

Directed by David Lynch

Given that Nicole is a huge David Lynch fan, it’s surprising I haven’t watched this in full until recently. And I thoroughly enjoyed it. Great Lynch-y-en atmosphere and strangeness. Would watch again.



My new bass hanging on the wall, shot from below the bridge looking up.

I bought my first bass guitar: an Epiphone Thunderbird. Should have done this earlier, because it’s so much fun!


Night on Earth

Directed by Jim Jarmusch

I seem to really enjoy Jim Jarmusch’s movies. This was no exception. It’s an episode film about Taxi drivers in various famous cities in the same night at the same time. Not all episodes were equally good, but overall a very entertaining endeavour. Armin Mueller-Stahl in the New York episode is hilarious!


Blue Ruin

Directed by Jeremy Saulnier

Now-hobo takes revenge for the killing of his parents, after the killer has been released from prison. He’s a complete amateur – yet very bad-ass – and gets into a fight with the killer’s whole family. Suspenseful. Thumbs up!



The Invisible Man

Directed by Leigh Whannell

Said “man” faked his death and now terrorises his (ex-)wife. Not really bad. But not really good, either. It’s probably a little better than I thought it would be. Still: not really recommended.



Fast Genial

by Benedict Wells

Book cover of “Fast Genial” by Benedict Wells

Ich fühlte mich zu alt für dieses Buch.

Der fast zwanzigjährige Protagonist begibt sich mit zwei Freunden auf einen teils abenteuerlichen Roadtrip quer durch die USA um seinen leiblichen Vater ausfindig zu machen. Abgesehen vielleicht von der Gefühlswelt eines Spenderkindes und dem Experiment mit moralisch fragwürdiger Motivation, um das es geht, waren bei den Lehren dieses Buches nicht wirklich Neues für mich dabei. Und aufgrund des Alters des Protagonisten (und des Autors zu der Zeit) waren die Themen auch nicht mehr so ganz meins.

Was aber auch nicht weiter schlimm war. Denn ich konnte dem Buch trotzdem was abgewinnen. Denn ich war zu der Zeit in der das Buch spielt und geschrieben wurde ähnlich alt wie der Autor und bin damals selber durch Teile der USA gereist. Und so haben mich diese Parallelen und die unzähligen Popkulturreferenzen ein wenig in diese Zeit zurückversetzt. Zudem war es größtenteils gut, echt und spannend geschrieben. Gutes Ende.


Die Bagage

by Monika Helfer

Book cover of “Die Bagage” by Monika Helfer

Monika Helfer erzählt die Geschichte ihrer Großmutter – die sie nie persönlich kennengelernt hat – die Anfang des 20. Jahrhunderts mit ihrer Familie abseits eines kleines Dorfes in Österreich lebten und von allen dort nur „Die Bagage“ genannt wurden.

Die damalige Zeit war sowieso schon nicht einfach. Und dann noch abseits zu leben und sein eigenes Ding durchzuziehen um so mehr.

Insgesamt eine bemerkenswerte Geschichte (im doppelten Sinne), kurzweilig erzählt auf 150 Seiten.


Factfulness

by Hans Rosling

Book cover of “Factfulness” by Hans Rosling

Das Buch hat mir gefallen. Roslings Hauptpunkt ist, dass die Lebensumstände sich stetig verbessern und auch bereits viel Fortschritt passiert ist in den letzten Jahrzehnten. Hier konzentriert er sich hauptsächlich auf die grundlegenden Bedürfnisse des Menschen wie Unterkunft, Essen und Trinken, medizinische Versorgung, Bildung, usw. Anhand vieler Zahlen aber auch persönlicher Erfahrungen belegt er dies.

Insgesamt war mir das Ganze allerdings etwas zu positiv. Ich habe mich manchmal gefragt, ob das Buch differenzierter ausgefallen wäre, wäre er selbst nicht so privilegiert gewesen. Er ist sich dessen auch selber bewusst und erwähnt an mehreren Stellen, dass längst nicht alles auf der Welt super ist. Aber auf diese Themen geht er nie wirklich ein.

Aber insgesamt hat er ja Recht bei den Themen auf die er sich konzentriert. Und trotz der angesprochenen Verbesserungen auf der Welt, hat das Buch mir einmal mehr bewusst gemacht, in welchem Luxus wir hier leben.

Auch erschreckend aktuell, in dem er ein Pandemie als eine der großen Gefahren für die Menschheit identifiziert. Well: here we are!